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Rabia al-Adawiyya

 
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jnoun735
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madagh

MessagePosté le: Lun 3 Mai - 10:48 (2010)    Sujet du message: Rabia al-Adawiyya Répondre en citant



Rabia al-Adawiyya al-Qaysiyya, auch bekannt als  Rabia al-Basri war eine der bekanntesten Mystikerinnen der islamischen Geschichte.
Sie wurde wahrscheinlich um 717 in Basra in ärmlichen Verhältnissen geboren, wo sie den größten Teil ihres Lebens verbrachte; daher auch ihr Beiname. Attar, der später viel über sie geschrieben hat, behauptet, dass sich zur Zeit ihrer Geburt wunderbare Dinge ereignet hätten. Ihr Name Rabia (die Vierte) deutet darauf hin, dass sie drei ältere Schwestern hatte.
Zunächst aber brach Unglück über die Familie herein, und als Rabia etwas älter war, starben ihre Mutter und ihr Vater, und sie blieb als Waise zurück. In Basra brach zudem eine Hungersnot aus, und sie wurde von ihren Schwestern getrennt. Rabia wurde verschleppt und für sechs Dirham als Sklavin verkauft und sie musste hart arbeiten.
Die Legende besagt, dass sich eines Tages ein Mann der nicht Mahram-Verwandter war ihr näherte. Rabia floh, stolperte auf der Straße und verrenkte sich das Handgelenk. Sie neigte ihr Gesicht in den Staub und betete: "Oh mein Herr, ich bin unerfahren und habe weder Mutter noch Vater, bin eine Waise und eine Sklavin, ich bin in Gefangenschaft geraten, und mein Handgelenk ist verletzt, (jedoch) gräme ich mich deshalb nicht, (ich möchte) nichts anderes, als Dich zufrieden stellen. Ich wäre froh, wenn ich wüsste, ob Du mit mir zufrieden bist oder nicht." Daraufhin soll sie eine Stimme gehört haben, die sagte: "Sei nicht betrübt, denn am Tag der Auferstehung wirst du einen Rang einnehmen, um den jene, die Gott im Himmel am nächsten sind, dich beneiden."
Danach kehrte Rabia zurück in das Haus ihres Herrn, fastete am Tag und führte die ihr aufgetragenen Arbeiten aus. In der Nacht stand sie bis zum Morgen in Anbetung Gottes. Eines Nachts erwachte ihr Herr und sah durch ein Fenster des Hauses Rabi'a, deren Haupt im Gebet geneigt war, und sie sagte: "O mein Gott, Du weißt, dass es die Sehnsucht meines Herzens ist, Dir zu gehorchen, und dass das Licht meiner Augen Deiner Herrschaft zu Diensten ist. Wenn die Umstände es erlaubten, würde ich nicht eine Stunde aufhören, Dich anzubeten, aber Du hast mich zum Untertan eines Geschöpfes gemacht." Während sie noch versunken in diese Worte war, sah er eine Leuchte über ihrem Haupt schweben, und das ganze Haus war von den Strahlen dieses Lichtes erleuchtet, die oft als Ausdruck des Seelenfrieden genannt wird.
Als Rabias Herr dieses ungewöhnliche Licht sah, fürchtete er sich und überlegte den Rest der Nacht, wie er sich gegenüber seiner Sklavin verhalten sollte. Am Morgen rief er Rabia und gab sie frei. Rabia verließ den Ort und verblieb eine Zeit lang in die Einöde. Sie erhielt viele Heiratsanträge, lehnte aber alle ab. Die Umgebung von Basra soll sie aber nur ein Mal für eine Pilgerfahrt [hadsch] verlassen haben.
Mit der Zeit gesellten sich immer mehr Menschen zu ihr, die bei ihr Zuflucht nahmen und ihrer Unterweisung zuhörten.  lauschen. Rabia erreihte ein hohes Alter und muss fast neunzig Jahre alt gewesen sein, als sie 801 n.Chr. starb. Sie wurde in Basra begraben.
Manche Legenden um sie, stellen eine Verbindung zu Hasan al-Basri her. Da dieser aber schon im Jahr 728 starb, kann er sie lediglich als junges Mädchen gekannt haben.
Sie wurde in Europa bekannt, nachdem ihre Legende von Jean de Joinville, dem Kanzler König Ludwigs IX. im 13. Jahrhundert importiert wurde.
Rabi selbst hinterließ keine Schriften. die ihr zugesprochenen Gedichte finden sich zumeist bei anderen Autoren wieder, zumeist bei Faridudin Attar, der über sie schrieb: " ... jene vom Schleier der Elite Verhüllte, jene vom Vorhang der Aufrichtigkeit Verschleierte, jene von Liebe und Sehnsucht Verbrannte, jene in Nähe und Glühen Bekannte, jene in Vereinigung Verschwundene, jene von den Männern angenommene, die zweite Maria die Reine... "
Der Legende nach wurde Rābia einst gefragt: "Liebst Du Gott?" Sie antwortete: "Ja.""Hasst Du den Teufel?" Sie antwortete: "Nein. Meine Liebe zu Gott lässt mir keine Zeit, den Teufel zu hassen."
Die bekannteste Legende über Rabia berichtet, wie sie in den Straßen von Basra mit einem Eimer Wasser in der einen Hand und einer Fackel in der anderen Hand herumlief. Als sie gefragt wurde, was dies zu bedeuten habe antwortete sie: "Ich will Wasser in die Hölle gießen und Feuer ins Paradies legen, damit diese beiden Schleier verschwinden und niemand mehr Gott aus Furcht vor der Hölle oder in Hoffnung aufs Paradies anbete, sondern nur noch um Seiner ewigen Schönheit willen." Diese Legende verbreitete sich in abgewandelter Form auch im mittelalterlichen Europa.
Siehe auch eine Auswahl an Gedichten von Rabia Adawiyya.






Oh Gott, die Nacht ist vergangen, der Tag heraufgekommen. Wie sehne ich mich danach zu wissen, ob Du hast angenommen  
 
Oder Du meine Gebete zurückgewiesen hast, Daher tröste mich von meiner Last.  
 
Denn Du bist es, der tröstet in dieser meiner Lage mein. Du schenktest mir das Leben und lässt mich versorgt sein.Und die Herrlichkeit ist Dein.  
 
Würdest Du mich fortweisen von Deinem Eingang, gäbe ich es doch nicht auf, um der Liebe Rang, die ich zu Dir in meinem Herzen gewann.  
 
***      
Oh meine Freude und meine Sehnsucht und meine Zuflucht, Mein Freund und mein Erhalter und meine Zielbucht,  
 
Du bist mein Vertrauter, und die Sehnsucht nach Dir erhält mich; Oh mein Leben und mein Freund, wäre es um Deinetwillen nicht, Warum sonst hätte ich  von den Weiten der Erde abgewandt mich;  
 
Wie viele Gnaden hast Du mir geschenkt, Gaben, Hilfe, WohlheitDeine Liebe ist nun meine Sehnsucht und meine Seligkeit  
 
Und enthüllt wurde den Augen meines Herzens, die durstig hatten, Ich habe niemanden außer Dir, der Du Wüsten lässt erblühen ohne Schatten  
 
Du bist meine Wonne, fest begründet in mirWenn Du mit zufrieden bist mir, Dann, Oh Sehnsucht des Herzens meinIst mir das Glück erschienen rein.  

 
***      
Oh mein Herr, was immer Du mir für einen Anteil am Diesseits gewährst,gewähr es Deinen Feinden,  
 
Und was immer Du mir für einen Anteil am Jenseits schenkst, schenke es Deinen Freunden.      
Du genügst mir.      
***      
Oh mein Gott, die beste Deiner Gaben in meinem Herzen ist die Hoffnung auf Dich;Und das süßeste Wort auf meiner Zunge ist zu lobpreisen Dich; Und die Stunden, die ich am meisten liebe, sind die, in denen ich finden kann Dich.  



 
Oh mein Gott, ohne das Gedenken an Dich kann ich diese Welt nicht ertragen; Und wie soll ich ohne die Vision von Dir die nächste Welt ertragen?  

 
Oh mein Herr, die Klage, die ich vorbringe DirIst, dass ich ein Fremder bin in Deinem Lande hier,und einsam unter Anbetern von Dir.  
 
***      
Alle Liebe zielt auf das Sein der Einheit. Die höchste Liebe zielt auf ewige Einheit. Sie sucht den Geliebten, nicht seine Geschenkepracht, nicht Visionen, Wunder und über Materie macht. Liebe ist der Schlüssel zum Einssein in der Liebesehe
und Liebe heißt Hingabe: Dein Wille geschehe! 



 
 
    
اللَّهُمَّ مَالِكَ الْمُلْكِ تُؤْتِي الْمُلْكَ مَن تَشَاء وَتَنزِعُ الْمُلْكَ مِمَّن تَشَاء وَتُعِزُّ مَن تَشَاء وَتُذِلُّ مَن تَشَاء بِيَدِكَ الْخَيْرُ إِنَّكَ عَلَىَ كُلِّ شَيْءٍ قَدِيرٌ
   
Rabi'a al-'Adawiyya [d.717-801 C.E.] Radi Allahu anha was a female Sufi saint from Iraq, who first set forth the doctrine of mystical love and who is widely considered to be the most important of the early Sufi poets. Rabi'a was also known as 'Rabi'a al-Qaysiyya' or 'Rabi'a of Basrah' she was born in Basra, Iraq between the years 95 A.H. and 99 A.H. Not a great deal is known about Rabia al Basri radi Allahu ta'ala anha, except that she lived in abject poverty. But many spiritual stories are associated with her and what we can glean about her is reality merged with legend. These traditions come from FARID AL-DIN ATTAR a later sufi saint and poet, who used earlier sources.After her father's death, there was a famine in Basra, and during that she was parted from her family. It is not clear how she was traveling in a caravan that was set upon by robbers. She was taken by the robbers and sold into slavery. Her master worked her very hard, but at night after finishing her chores Rabia [Allah be pleased with her] would turn to meditation and prayers and praising the Lord. Foregoing rest and sleep she spent her nights in prayers and she often fasted during the day.There is a story that once, while in the market, she was pursued by a vagabond and in running to save herself she fell and broke her arm. She prayed to the Lord ."I am a poor orphan and a slave,Now my hand too is broken.
But I do not mind these things if Thou be pleased with me. "

and felt a voice reply:


"Never mind all these sufferings. On the Day of Judgement you shall be accorded a status that shall be the envy of the angels even"

One day the master of the house spied her at her devotions. There was a divine light enveloping her as she prayed. Shocked that he kept such a pious soul as a slave, he set her free. Rabia [Allah be pleased with her] went into the desert to pray and became an ascetic. Unlike many sufi saints she did not learn from a teacher or master but turned to Allah himself.


Throughout her life, her Love of Allah. Poverty and self-denial were unwavering and her constant companions. She did not possess much other than a broken jug, a rush mat and a brick, which she used as a pillow. She spent all night in prayer and contemplation chiding herself if she slept for it took her away from her active Love of Allah.


As her fame grew she had many disciples. She also had discussions with many of the renowned religious people of her time. While she apparently received many marriage offers (including a proposal from HASAN AL-BASRI himself), she refused them as she had no time in her life for anything other than Allah and so remained celibate. She died of old age, an ascetic, her only care from the disciples who followed her. She was the first in a long line of female Sufi mystics.

More interesting than her absolute asceticism, however, is the actual concept of Divine Love that Rabia introduced. She was the first to introduce the idea that Allah should be loved for Allah's own sake, not out of fear--as earlier Sufis had done.


When asked by Shaykh Hasan al-Basri Radi Allahu ta'ala anhu how she discovered the secret, she responded by stating:

You know of the how, but I know of the how-less.

One day, she was seen running through the streets of Basra carrying a torch in one hand and a bucket of water in the other. When asked what she was doing, she said: I want to put out the fires of Hell, and burn down the rewards of Paradise. They block the way to Allah. I do not want to worship from fear of punishment or for the promise of reward, but simply for the love of Allah.

She taught that repentance was a gift from Allah because no one could repent unless Allah had already accepted him and given him this gift of repentance. She taught that sinners must fear the punishment they deserved for their sins, but she also offered such sinners far more hope of Paradise than most other ascetics did. For herself, she held to a higher ideal, worshipping Allah neither from fear of Hell nor from hope of Paradise, for she saw such self-interest as unworthy of Allah's servants; emotions like fear and hope were like veils -- i.e. hindrances to the vision of Allah Himself.

She prayed:

"O Allah! If I worship You for fear of Hell, burn me in Hell,

and if I worship You in hope of Paradise, exclude me from Paradise.

But if I worship You for Your Own sake,

grudge me not Your everlasting Beauty."

Rabia [Allah be pleased with her] was in her early to mid eighties when she died, having followed the mystic Way to the end. By then, she was continually united with her Beloved. As she told her Sufi friends,


"My Beloved is always with me" 



 
 
   
 
   
jinniya736   
 
 
 
اللَّهُمَّ مَالِكَ الْمُلْكِ تُؤْتِي الْمُلْكَ مَن تَشَاء وَتَنزِعُ الْمُلْكَ مِمَّن تَشَاء وَتُعِزُّ مَن تَشَاء وَتُذِلُّ مَن تَشَاء بِيَدِكَ الْخَيْرُ إِنَّكَ عَلَىَ كُلِّ شَيْءٍ قَدِيرٌ

  
 
 
 
 
 
 
 
 




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